Magdalena Jetelová

Die Künstlerin

*1946
Tschechische Republik

Magdalena Jetelová ist den Regensburgern vor allem durch die markanten schrägen roten Säulen vor dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie bekannt. Die Installation entstand 2006, in diesem Jahr erhielt sie den Lovis-Corinth-Preis in Regensburg. Die gebürtige Tschechin lebt seit 1985 in Deutschland und Prag und ist Professorin für Bildhauerei in München.

Das Werk

Den kritischen Umgang mit der Geschichte mahnt Magdalena Jetelová in indirekter, verweisender Manier an. „…wer Angst hat, der eigenen Vergangenheit ins Gesicht zu sehen, wird zwangsläufig das fürchten, was kommt“, hat Václav Havel, Schriftsteller und erster Staatspräsident der Tschechoslowakei nach der Samtenen Revolution, formuliert. Diesen Satz, auf eine spiegelnde Wandfläche aufgebracht, hat Jetelová seitlich angeschnitten und stellenweise überlagert vom verzerrten Bild sich spiegelnder Menschen fotografiert – als Einladung zur Reflexion im zweifachen Sinne.

Weitere Informationen

Webseite der Künstlerin

Wikipedia-Artikel zu Magdalena Jetelová

Video: Magdalena Jetelová zu ihrer Ausstellung „Landscape of Transformation“ in der Kunsthalle Mannheim

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